Handgepäck und Powerbank: Checkliste vor dem Abflug

Beim Packen vor der Reise sind die häufigsten Fallstricke Lithium-Akkus, Powerbanks und Flüssigkeiten. Dieser Artikel erklärt jede Position: welche mitgeführt werden muss, wie die 100ml-Flüssigkeitsregel gilt, wie scharfe Gegenstände und Sprays getrennt werden, und behandelt auch die Vorbereitung von eSIM und Powerbank vor dem Abflug, damit Sie nicht überrascht werden.

Last updated · ~6 min read

作者:Jose Wan

Handgepäck und Powerbank: Checkliste vor dem Abflug

Lithium-Akkus gehören ins Handgepäck, nicht in den Aufgabegepäck

Der Hauptunterschied zwischen Hand- und Aufgabegepäck liegt darin, wo Lithium-Akkus platziert werden. Alle Ersatz-Lithium-Akkus und externen Ladegeräte (Powerbanks) dürfen nicht ins Aufgabegepäck; sie müssen ins Handgepäck und mit in die Kabine genommen werden.

Der Grund ist einfach: Wenn ein Lithium-Akku kurzschließt, zerquetscht oder überhitzt wird und Feuer fängt, ist im Frachtraum niemand, der sofort eingreifen kann, und das Feuer breitet sich schnell aus; in der Kabine hat die Crew Feuerlöschgeräte und kann sofort reagieren. Deshalb muss egal ob Ersatz-Zelle oder eine am Handy angeschlossene Powerbank — alles im Handgepäck mitgeführt werden.

Fluggesellschaften können unterschiedliche Obergrenzen für die Kapazität (in Wattstunden) von Lithium-Akkus im Handgepäck haben; oberhalb einer bestimmten Kapazität oder für bestimmte Typen kann eine Voranmeldung nötig sein. Prüfen Sie die genauen Werte vor dem Abflug bei Ihrer Fluggesellschaft.

Powerbank bei sich behalten: ins Handgepäck legen, nicht in den Aufgabegepäck

Eine Powerbank ist ein tragbares Ladegerät; ihr Lithium-Akku ist derselbe Typ wie oben, daher gelten dieselben Regeln: im Handgepäck mitführen, nicht im Aufgabegepäck.

Ein weiterer Vorteil des Mitführens ist die Praxis: Bei langen Flügen, nach der Landung brauchen Sie vielleicht ein Hotel, finden Transport oder nutzen Navigation, was den Handyakku entleert. Eine Powerbank im Handgepäck ermöglicht es Ihnen, gleich nach dem Aussteigen nachzuladen, ohne auf der Straße nach einer Ladestelle suchen zu müssen.

Achten Sie beim Packen besonders darauf: Verstecken Sie keine Powerbank ganz unten im Aufgabegepäck — das verstößt nicht nur gegen die Regeln, wenn etwas passiert, ist im Frachtraum niemand, der eingreift. Behalten Sie sie bei sich, im eigenen Handgepäck.

100ml-Flüssigkeitsregel: warum manche Kosmetik nicht ins Handgepäck darf

Flüssigkeiten, Gele und Aerosole im Handgepäck folgen allgemein dieser Regel: Jeder Behälter darf 100ml nicht überschreiten; alle Behälter müssen in einem klaren, wiederverschließbaren Plastikbeutel sitzen (üblicherweise mit 1 Liter Fassungsvermögen gekennzeichnet); jeder Passagier hat einen Beutel.

Der entscheidende Punkt ist, dass jeder Behälter 100ml nicht überschreiten darf, nicht dass die Summe 100ml beträgt. Sie können drei 50ml Flüssigkeiten mitnehmen, aber eine 150ml-Flasche Gesichtsreiniger, auch wenn sie teilweise verbraucht ist, darf nicht ins Handgepäck und muss in den Aufgabegepäck umziehen.

Zu den üblichen Reise-Flüssigkeiten gehören: Sonnencreme, Toner, Augentropfen, flüssiger Lippenstift, Sprühflasche (nach dem Aufgeben entleeren oder auf eine Faltflasche umsteigen). Flüssigkeiten, die die Handgepäckkontrolle nicht passieren, gehören in den Aufgabegepäck. Details können bei Fluggesellschaften leicht abweichen, prüfen Sie daher vor dem Abflug bei Ihrer Gesellschaft.

Scharfe Gegenstände und Aerosole: was in den Aufgabegepäck gehört und was mit der Airline geklärt werden muss

Scharfe Gegenstände müssen allgemein in den Aufgabegepäck, nicht ins Handgepäck. Prüfen Sie diese üblichen Artikel: Augenbrauenschere, Nagelknipser, Rasiermesser (Rasierhobel), kleine Messer, Scheren; ähnliche scharfe Gegenstände gehören ebenfalls in den Aufgabegepäck.

Aerosole fallen in zwei Kategorien: gewöhnliche Nicht-Druck-Aerosole können üblicherweise ins Handgepäck genommen werden, unterliegen aber der obigen 100ml-Flüssigkeitsregel; Druck-Aerosole (wie Haarspray in der Dose, manche Sonnenschutz-Sprays, Make-up-Entferner-Sprays) unterliegen separaten, von jeder Airline unterschiedlich festgelegten Kapazitäts- und Mengenobergrenzen.

Wenn unklar ist, ob ein Gegenstand ins Hand- oder Aufgabegepäck gehört, ist der sicherste Weg, ihn aufzugeben, und vor dem Abflug bei der Airline die genauesten Informationen zu bestätigen.

eSIM: kein Grund, sich Sorgen um leeren Handyakku auf der Reise zu machen

Nach dem Gepäck zurück zum Internet. Wer die eSIM vor der Reise installiert, sorgt sich unterwegs am meisten vor der Frage ‚was, wenn mein Handyakku leer ist?‘ Tatsächlich besteht kein Grund zur großen Sorge: Die eSIM ist auf dem Gerät gespeichert, der Tarif folgt dem Handy; wenn das Handy keinen Strom hat, ist es nur vorübergehend aus, der Tarif verschwindet nicht, und nach dem Laden funktioniert alles wieder.

Die richtige Vorbereitung vor der Reise ist also zweierlei: Laden Sie das Handy vor dem Abflug voll und behalten Sie eine Powerbank im Handgepäck. Ob mitten im Flug, nach der Landung oder auf dem Weg zum Hotel — wann immer der Handyakku niedrig ist, laden Sie sofort nach. Solange Sie ‚Handy + Powerbank‘ haben, wird der eSIM-Tarif wegen leerem Akku nicht ausgesetzt oder ungültig.

Wann die eSIM vor der Reise installiert wird, wie die Tage zählen und ob Datenroaming am Ziel aktiviert werden soll — das steht in einer eigenen Checkliste, siehe SIM-Checkliste vor der Reise. Wenn Sie zum Beispiel nach Japan reisen, brauchen Sie für Navigation und Kontakte sofort Daten, umso wichtiger ist die Kontrolle des Handyakkus.

Heading to Japan? Get connected before you go.

See Japan eSIM & SIM plans

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