Die Netzlandschaft in Japan
Japans große Mobilfunkanbieter sind NTT docomo, KDDI au, SoftBank und Rakuten Mobile. Reise-SIM-Tarife laufen in der Regel über eines dieser Netze, und in der Tarifbeschreibung steht, über welches.
In Großstädten wie Tokio, Osaka, Kyoto, Nagoya und Fukuoka sowie entlang der Shinkansen-Strecke ist die 5G-Abdeckung ausgereift. Hokkaido, Tohoku, Bergregionen und abgelegene Inseln sind überwiegend 4G LTE — für Navigation und Messaging im Alltag völlig ausreichend. In U-Bahn-Stationen gibt es in der Regel Empfang.
Spielt die Wahl des Netzes eine Rolle?
In Großstädten ist der Unterschied zwischen den drei Netzen im Alltag gering. Beachtenswert sind eher ländliche Gegenden und Bergregionen: docomo hat auf dem Land traditionell ein dichteres Netz an Sendemasten, während sich Rakutens eigenes Netz auf die Städte konzentriert (anderswo wird auf Roaming zurückgegriffen).
Wenn deine Reise hauptsächlich in Städten und entlang der Shinkansen-Strecke bleibt, ist die Netzwahl weniger wichtig; wenn es dich an Orte wie Shirakawa-go, Kamikochi oder Yakushima zieht, schau nach, über welches Netz der Tarif läuft.
Wie die Reisedauer zur Laufzeit des Tarifs passt
- Die Tage werden ab dem Tag gezählt, an dem du dich zum ersten Mal mit einem japanischen Netz verbindest, nicht ab dem Kaufdatum. Früh kaufen und installieren kostet dich also nichts.
- Kauf einen Tag extra als Puffer. Nachtflüge, Verspätungen und Änderungen am Reiseplan führen oft dazu, dass man die Karte einen Tag länger nutzt als geplant.
- Wenn deine Reise in zwei Abschnitte geteilt ist (z. B. mit einem Rückflug nach Hongkong dazwischen), beachte: Die Tage laufen durchgehend weiter und pausieren nicht.
Wie viel Datenvolumen reicht?
Bei den meisten Individualreisen nach Japan hängt der Datenbedarf vor allem an drei Dingen: Navigation mit Google Maps, Zugverbindungen nachschauen und Fotos hochladen.
- Reines Sightseeing, kaum Videos → 1GB pro Tag reicht locker.
- Regelmäßig Livestreams, Video-Uploads oder Videoanrufe → 2–3GB pro Tag oder mehr.
- Eine Familie, die sich ein Hotspot-Gerät teilt → ungefähr mit der Personenzahl multiplizieren oder eine zweite Karte dazunehmen.
- Spartipp: Lade vor der Abreise in Google Maps Offline-Karten für Tokio oder Osaka herunter.
eSIM oder physische SIM-Karte?
Wenn dein Handy eSIM unterstützt (wähle *#06# und schau, ob eine EID angezeigt wird), nimm die eSIM — sie wird direkt nach der Zahlung aktiviert, kein Warten auf den Versand und kein Risiko, dass „die Karte noch nicht da ist, aber die Abreise ansteht“.
Wenn dein Handy das nicht unterstützt (z. B. ein iPhone aus Festlandchina) oder du einem Familienmitglied ein älteres Handy leihen möchtest, nimm eine physische SIM-Karte. Wir versenden innerhalb von Hongkong, üblicherweise mit Zustellung in 3–5 Werktagen — plane das mit ein.
Die häufigsten Probleme nach der Landung
- Keine Verbindung → In neun von zehn Fällen liegt es daran, dass „Daten-Roaming“ nicht eingeschaltet ist. Einstellungen → Mobilfunk → eSIM auswählen → Daten-Roaming einschalten.
- Nur ein oder zwei Balken Empfang → Wähle in der Netzauswahl manuell das im Tarif angegebene Netz (z. B. SoftBank).
- Sehr langsame Geschwindigkeit → Prüfe, ob dein Tagesvolumen aufgebraucht ist und gedrosselt wurde; Tarife mit Tagesvolumen setzen sich am nächsten Tag automatisch zurück.
Heading to Japan? Get connected before you go.
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